TSV Ehningen Ringen

Jugendfreizeit im Schuttertal

Wettervorhersagen - Mythos oder Wahrheit?

Das Wetter und die Vorhersagen beschäftigten uns bei dieser Ringerfreizeit, wie selten zuvor.

Schon am ersten Tag bekamen wir die volle klimatische Wandlungsfähigkeit des Schwarzwalds zu spüren. Der dem Besuch des Baumwipfelpfads folgende Spaziergang auf dem Märchenweg in Bad Wildbad endet fast wie im Märchen von der Goldmarie und der Pechmarie. Immerhin bekamen wir nur Wasser ab, was uns aber nicht weiter störte, hatten doch alle Handtücher und Ersatzklamotten griffbereit.

Nach kurzer Fahrt trafen wir im Schuttertal ein. Und ja, das weiße Zeug war kein Schnee sondern Hagel, der nur wenige Stunden zuvor auf das gemütliche Fleckchen Erde herabgeprasselt war. Das Haus Waldhof erwies sich als excellente Unterkunft für unsere Freizeit. Völlig ungestört von möglichen anderen Gruppen bewohnten wir dieses Gruppenhaus und begeistert nutzten wir die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Angefangen vom Klassiker Tischtennis über Tischfußball (im Discoraum) bis hin zum Billardtisch auf der Terasse. Schnell wurde klar, dass wir Ringer(innen) sportliche Universaltalente sind, die überall glänzen können.

Der zweite Tag startete verheißungsvoll. Alle (fast alle) machten sich zum Frühsport auf und verdienten sich mit einer kleinen Joggingrunde, welche von mehreren Zwischensprints unterbrochen wurden, ihr nahrhaftes Frühstück, das Maxi bereits vorbereitet hatte. Sucuk mit Ei hieß das morgendliche Highlight für die Freunde des Herzhaften.

Für den Mittag/Nachmittag war die Fahrt nach Freiburg mit Stadtbummel und der Besuch des Auquadoms in Bad Krotzingen geplant. Immerhin am laut Vorhersage wärmsten und sonnereichsten Tag unserer Freizeit. So richtig glauben konnten wir das allerdings nicht, denn in Freiburg schüttete es und in Bad Krotzingen war Gänsehaut angesagt - zumindest beim Spielen auf dem Matschplatz oder im Freibecken mit dem Riesenkrokodil. Der Regenguss bei der Heimfahrt war dann irgendwie auch nicht mehr überraschen.

Am nächsten Tag schien sich das Wetter mit uns versöhnen zu wollen. Nach einer kurzen Frühsporteinheit gab es Sonne satt, so dass es uns auf der Wanderung "im Westen Hausachs" nicht kalt wurde. Ein tolles Echo und ein schattiger Wald sorgte für Abwechselung auf der kleinen Runde. Unseren Ringerinnen war das wohl noch nicht anspruchsvoll genug. Mittels eine kleine Abkürzung verlängerten Sie den Wanderweg und besorgten gleich noch auf eher unkonventionelle Weise etwas Brennholz fürs abendliche Grillen.

Abends konnten wir dann selbstgemachten Kartoffelsalat und Stockbrot beim Grillen am offenen Feuer genießen. Natürlich ließen sich auch die Jungs nicht lumpen. Einfach das Beil geschnappt und losgelegt war das Motto mit dem im angrenzenden Wald herumliegendes Totholz gesammelt wurde.

Für die Abendunterhaltung während der Freizeit sorgten die ganz klassischen Gesellschaftsspiele, ein Karaoke-Abend und ein Tanzabend mit der Wii. Dabei kamen einige unbekannte Talente zum Vorschein. Bei anderen reifte dagegen im laufe des Abends die Selbsterkenntnis, dass Kunst von Können kommt und Begeisterung ohne Übung selten zu einem tollen Ergebnis führt.

Nach der obligatorischen Aufräumaktion am Freitag machten wir uns dann zum finalen Abschied bereit. Über das Kinzigtal führte uns der Weg nach Freudenstadt. Einen Ausflug auf den Marktplatz ließen wir wetterbedingt (erhöhte Luftfeuchtigkeit) ausfallen und blieben dafür etwas länger in der Mitmachausstellung Experimtenta, die ein paar wirklich überraschende Erkenntnisse für uns bereit hielt.

Für unsere neuen Teilnehmern aus der E- und D-Jugend war es "die beste erste Ringerfreizeit ever". Mehr gibt es dann auch nicht mehr zu sagen.

2018 06 jugendfreizeit 01


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