TSV Ehningen Ringen

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Start der DM am kommenden Wochenende

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Am kommenden Wochenende ist es nun endlich so weit. In Monaten der intensiven Vorbereitung haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Ringerabteilung des TSV Ehningen alles dafür getan, dass die Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Ringkampf in einem würdigen Rahmen ausgetragen werden können. Nun liegt es an jedem Athleten selbst, auf den Punkt genau die persönliche Höchstform auf die Ringermatten der Sporthalle Schalkwiese in Ehningen zu bringen. Von besonderer Wichtigkeit sind diese nationalen Titelkämpfe deshalb, weil bereits im April die weltweiten Qualifikationsturniere für die olympischen Spiele in London stattfinden. Nur diejenigen Ringer, die Bundestrainer Jannis Zamanduridis von der eigenen Leistungsstärke überzeugen können, dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf die interne Qualifikation machen.

Der TSV Ehningen erwartet die insgesamt 15 teilnehmenden Landesverbände bereits am Freitag, denn um 18.00 Uhr erfolgt die Gewichtskontrolle und die Auslosung der teilnehmenden Sportler, um 20.00 Uhr beginnt der Empfang der Gemeinde Ehningen für die Verbandsvertreter und Ehrengäste. Nach der offiziellen Eröffnung am Samstag um 09.00 Uhr startet das Wettkampfgeschehen mit den Qualifikations- und den ersten Achtelfinalkämpfen. Nach einer kurzen Mittagspause werden die Kämpfe um 13.30 Uhr mit den Achtel- und Viertelfinalkämpfen fortgesetzt. Diejenigen Athleten, die bei den Halbfinal- und Hoffnungsrundenkämpfen ab 17.30 Uhr noch im Turnier sind, haben die Teilnahme an den Finalkämpfen um Gold, Silber und zwei Mal Bronze am Sonntag ab 09.00 Uhr im Blick.

Die Landesverbände haben in den sieben Gewichtsklassen insgesamt 135 Ringer gemeldet, das sind erstaunliche 51 Sportler mehr als bei der Deutschen Meisterschaft im Freistil in Aschaffenburg am vergangenen Wochenende. In den mittleren Gewichtsklassen bis 74 und bis 84 Kilogramm haben sich mit je 27 Kämpfern wie erwartet die meisten Athleten angekündigt. Mit 25 Teilnehmern schickt der ausrichtende Landesverband Württemberg die meisten Athleten ins Rennen um die Medaillen, darunter auch vier Ringer vom TSV Ehningen.

Um die Sportart Ringen für die Zuschauer noch interessanter zu machen, wurden die Kampfregeln in den letzten Jahren vor allem im griechisch-römischen Stil immer wieder verändert. Die derzeit angewandten und vom Weltverband FILA auch für die olympischen Spiele vorgesehenen Regeln sollen den Kampf insgesamt dynamischer machen. Für einen Sieg sind nach wie vor zwei Gewinnrunden notwendig. Eine Runde dauert zwei Minuten und wird im Standkampf ausgetragen. Sollte keiner der beiden Ringer nach 90 Sekunden noch keinen Wertungspunkt erzielt haben, wird die Entscheidung in den verbleibenden 30 Sekunden im angeordneten Bodenkampf gesucht. Ein Griff mit der Höchstwertung von fünf Punkten führt ebenso zum sofortigen Rundenende wie die zweite Dreierwertung eines Kämpfers. Ein Schultersieg beendet den Kampf sofort.

 

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