In der vergangenen Woche gab es in der württembergischen Oberliga einige entscheidende Begegnungen. Die KG Fachsenfeld/Dewangen steht nach ihrem 15. Saisonsieg als ungeschlagener Meister und damit als Aufsteiger in die Regionalliga fest. Der KSV Aalen II und der AV Sulgen konnten sich mit ihren Siegen etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mehr denn je in größter Not befinden sich der AC Röhlingen und der AB Aichhalden, von denen mindestens eine Mannschaft den Abstieg in die Verbandsliga wohl nicht mehr vermeiden können wird.
Eine vorbildliche Einstellung zeigte in den letzten Wochen auch die TSV-Auswahl. Trotz erheblicher personeller Probleme stemmte sich die Mannschaft regelmäßig gegen die drohenden Niederlagen und konnte mit toller Kampfmoral eine Serie von vier Siegen in Folge erzielen. Vor allem beim letzten Heimkampf gegen die SG Weilimdorf riss der entscheidende Schultersieg von Youngster Kai Rösch die Zuschauer von ihren Sitzen.
Mit dem VFL Obereisesheim bekommt es der TSV Ehningen nun mit einer Mannschaft zu tun, gegen die man sich in der Vorrunde beim 18:18 Unentschieden sehr schwer getan hat. „Gegen Obereisesheim hatten wir in den letzten Jahren immer seltsame Kämpfe", befindet Abteilungsleiter Jürgen Paeth. Die Unterländer treten mit einer beispiellosen Mischung aus jungen und älteren Ringern an, die dennoch ein ausgeglichenes Mannschaftsgefüge darstellt. Mit Andrej Puscas haben die Heilbronner zudem den Topscorer im bisherigen Saisonverlauf in ihren Reihen, gegen den sich der Ehninger Oliver Albrecht sehr schwer tun wird. Die Ehninger hoffen auf Siege ihrer bewährten Stammkräfte, der VFL Obereisesheim sollte trotzdem als leichter Favorit in den Kampf gehen.








