Für die Ehninger Zweite wartet mit der KG Königsbronn/Amstetten ein schwer einzuschätzender Gegner. Zwar konnten die Ostälbler bisher alle fünf Saisonkämpfe gewinnen, zwei Siege auf der Matte wurden am grünen Tisch allerdings wieder aberkannt. Zu viele Akteure aus der Verbandsliga-Mannschaft der KG wurden regelwidrig eingesetzt, trotzdem rangiert die Kampfgemeinschaft derzeit hinter dem TSV II auf dem zweiten Tabellenplatz.
In der Oberliga gastiert der TSV Ehningen beim Topfavoriten auf den Meistertitel. Mit einer makellosen Bilanz von acht Siegen aus acht Kämpfen hat die KG Fachsenfeld/Dewangen derzeit drei Punkte Vorsprung vor dem TSV Ehningen. Der größte Unterschied zwischen beiden Teams muss man wohl in der jeweiligen Kaderzusammenstellung suchen. Während der TSV mit einer relativ dünnen Personaldecke nur geringe Variationsmöglichkeiten hat, nutzen die Ostälbler in dieser Saison konsequent die Vorteile eines großen Kaders. „So können sie je nach den Stärken des jeweiligen Gegners ihre Mannschaftsaufstellung optimal anpassen, was ein hoch anzurechnender und entscheidender Vorteil ist“, beschreibt Sportwart Magnus Volkmer die Vorzüge des Gegners. Insgesamt zehn Ringer des Tabellenführers haben im bisherigen Saisonverlauf eine positive Punktebilanz erzielt, was ein weiteres Indiz für die Ausgeglichenheit der KG ist.
Bei Betrachtung der möglichen einzelnen Paarungen ist der TSV Ehningen allerdings gewiss nicht chancenlos. Vor allem in den ersten Kämpfen könnte sich der TSV einen entscheidenden Vorteil erkämpfen. „In den mittleren Gewichtsklassen gibt es einige völlig offene Begegnungen, aus denen wir für einen Mannschaftserfolg dann eben die entscheidenden Punkte mitnehmen müssen“, so Volkmer weiter. Mit Ausnahme des Ausrutschers in Aichhalden ist der TSV auswärts bisher sehr kampfstark aufgetreten, beim jüngsten Sieg beim AV Sulgen konnten die Ehninger weiteres Selbstvertrauen tanken. „Ich traue der Mannschaft den Sieg auf jeden Fall zu“ zeigt sich Magnus Volkmer optimistisch.








