Niederlage in der Oberliga. TSV II erkämpft Unentschieden. TSV III Sieg und Nierderlage
TSV Ehningen I - VfL Obereisesheim 13:26
Auch vor dem TSV Ehningen machte
die herbstliche Erkältungswelle nicht halt. Mit Fabian Walser, Oliver Albrecht
und Lars Platter fielen gleich drei wichtige Ringer in Reihen des TSV Ehningen
aus. Zudem waren Wolfgang Kötzle und Fatih Eroglu verhindert. So war eigentlich
schon beim Wiegen klar, dass gegen den in Bestbesetzung angetretenen Gast aus
Obereisesheim nicht viel drin war.
TSV Ehningen II - SV Dürbheim I 19:19
Auch diesmal hatte Ehningens
Trainer Maik Busch die
Landesligamannschaft auf Sieg umgestellt. Mit dem dritten Saisonsieg wäre man
dem Klassenerhalt noch näher gekommen. Doch leider reichte es nur zu einer
Punkteteilung, weshalb der TSV Ehningen weiterhin die rote Laterne der
Landesliga hat.
SG Weilimdorf - TSV Ehningen III 48:0
TSV Ehningen III - KSV Holzgerlingen II 56:0
Auch die dritte Mannschaft musste der Grippewelle Tribut zollen und konnte in Weilimdorf erneut nicht mit der geforderten Zahl von Ringern antreten. Die 56:0 Niederlage war die logische Konsequenz. Da auch der KSV Holzgerlingen krankheitsbedingte Problem hat, mussten die Holzgerlinger den geplanten Sonntagskampf schon im Laufe der Woche absagen. Der Kampf wird deshalb mit 56:0 für den TSV Ehningen III gewertet.
TSV Ehningen I - VfL Obereisesheim 13:26
Durch Erkältungswelle dezimierte Ehninger Mannschaft
verliert gegen den VfL Obereisesheim mit 13:26
Auch vor dem TSV Ehningen machte
die herbstliche Erkältungswelle nicht halt. Mit Fabian Walser, Oliver Albrecht
und Lars Platter fielen gleich drei wichtige Ringer in Reihen des TSV Ehningen
aus. Zudem waren Wolfgang Kötzle und Fatih Eroglu verhindert. So war eigentlich
schon beim Wiegen klar, dass gegen den in Bestbesetzung angetretenen Gast aus
Obereisesheim nicht viel drin war.
Bedingt durch die zahlreichen
Ausfälle konnte der TSV Ehningen die Gewichtsklasse bis 55 kg nicht besetzen
und gab hier gleich zu Beginn vier kampflose Punkte ab.
Einziger Schwachpunkt in der
Gästemannschaft war der dreiundfünfzigjährige Klaus Rücker im Schwergewicht.
Für Przemslaw Maczak war er nicht
mehr wie ein Trainingspartner. Beim technischen Überlegenheitssieg verzichtete
Maczak auf spektakuläre Aktionen und ging mit seinem wesentlich älteren Gegner
sportlich fair um.
In der Gewichtsklasse bis 60 kg
Freistil kam es zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Samuel Siegel und Paul Penner. Mit Beinangriffen konnte Penner die
ersten beiden Runden gewinnen, ehe Siegel in Runde drei durch Zwiegriff wieder in
den Kampf zurückkam. Doch auch im vierten Durchgang konnte Penner Siegel
zweimal in die Bodenlage zwingen und gewann am Ende mit 1:3 Punkten.
Im Halbschwergewicht im
griechisch-römischen Stil hatte der ebenfalls durch Erkältung angeschlagene
Ehninger Siegringer Sebastian Czerwinski
mit Igors Kostins einen starken Gegner. Im Kampf über vier Runden konnte keiner
der beiden im Standkampf eine Wertung erzielen. In Runde eins ging Czerwinski
freiwillig in die Bodenlage und gewann die Runde da Kostins auch am Boden keine
Wertung erzielen konnte. Czerwinski versuchte dann in den folgenden Runden Alles,
war aber gegen den clever abwehrenden Kostins machtlos und verlor letztendlich
nach Punkten mit 1:3.
Nachdem Max Landenberger schon in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam,
musste er nun in der Gewichtsklasse bis 66 kg im griechisch-römischen Stil
gegen Marek Wisniewski nochmals bei der Ersten ran. Landenberger der im
Freistil zu Hause ist konnte gegen Wisniewski nichts ausrichten und ging
bereits in der ersten Runde auf beide Schultern.
In der Gewichtsklasse bis 84 kg Freistil standen sich mit dem
neunzehnjährigen Jan Platter und dem
einundfünfzigjährigen Nikolay Kazakov zwei Ringergenerationen gegenüber.
Platter konnte Kazakov in Runde eins immer wieder in die Bodenlage zwingen und
sicherte sich die Runde mit 3:0. Auch im zweiten Durchgang war Platter aktiver
und gewann auch diese Runde. Dass Kazakov immer gefährlich ist, bewies der
Obereisesheimer in Runde drei als er Platter zweimal überraschte und die Runde
mit 0:2 gewann. Im vierten Durchgang war bei Kazakov die Luft raus und Platter
gewann den Kampf mit 3:1.
Jan Platter gewinnt nach hartem Kampf mit 3:1
Bereits nach zehn Sekunden war
der Kampf zwischen Tarik Yilmaz und
Andrejs Vasiljevs in der Gewichtsklasse bis 66 kg Freistil zu Ende als
Vasiljevs nach einem Beinangriff den jungen Ehninger schulterte.
In einer sehr guten Form
präsentierte sich Stefan Sailer
gegen Alexander Schröder in der Gewichtsklasse bis 84 kg im
griechisch-römischen Stil. Die erste Runde sicherte sich Schröder nachdem er
Sailer in die Bodenlage zwingen konnte. In den darauffolgenden drei Runde war
Sailer der aktivere Ringer und überzeugte bei mehrfachen Durchdrehern in der Bodenlage,
was ihm den 3:1 Punktsieg einbrachte.
Stefan Sailer stark in der Bodenlage
In der Gewichtsklasse bis 74 kg
im griechisch-römischen Stil wehrte sich Panagiotis
Macris gegen Mario Göb zwar nach Kräften verlor aber am Ende mit 0:3 nach
Punkten.
Ähnlich erging es Alan Makaev in der Gewichtsklasse bis
74 kg Freistil gegen Ilie-Viorel Winheim. Nach einem Armzug und Beinangriff
ging Winheim in Runde eins mit 0:2 in Führung. Makaev kam zwar nochmals auf 1:2
heran, gab die Runde aber dennoch an seinen Gegner ab. Das gleiche Spiel dann
in Runde zwei, welche sich Winheim mit 0:2 sicherte. Runde drei ging dann
aufgrund der letzten Wertung an Makaev ehe Winheim in Runde vier den 1:3 Sieg perfekt
machte.
„Wir konnten die Ausfälle nicht
kompensieren. Zudem konnten wir aus der Zweiten niemand abziehen, da auch hier
ein Sieg enorm wichtig war. Wir wussten schon beim Wiegen dass ein Sieg kaum
möglich sein wird". So Ehningens Coach Maik
Busch.
Trotz der 19:19 Punkteteilung gegen den
Tabellenzweiten der Landesliga ist man auf Ehninger Seite nicht ganz zufrieden.
Auch diesmal hatte Ehningens
Trainer Maik Busch die
Landesligamannschaft auf Sieg umgestellt. Mit dem dritten Saisonsieg wäre man
dem Klassenerhalt noch näher gekommen. Doch leider reichte es nur zu einer
Punkteteilung, weshalb der TSV Ehningen weiterhin die rote Laterne der
Landesliga hat.
In der Gewichtsklasse bis 55 kg
im griechisch-römischen Stil standen sich Sebastian
Sander und Andreas Dreher gegenüber. Mit einem Armzug und einem Nackenhebel
in der Bodenlage drehte Sander mächtig auf und gewann die Runde mit 5:0. Auch
in Runde zwei war Sander der engagiertere Ringer und gewann nach Armzug und
Schleuder auch diese Runde überlegen mit 9:0. Im dritten Durchgang hätte Sander
alles klar machen können, musste aber dem Gewichtmachen Tribut zollen, und
verlor die Runde mit 0:5. Im vierten Durchgang ging Sander etwas verhaltener zu
Werke und wollte nur noch den Sieg nach Hause bringen, was ihm mit dem 2:1
Rundengewinn auch gelang.
Im Schwergewicht standen sich mit
Maximilian Walser und Manuel Mattes
zwei gleichstarke Ringer gegenüber. In Runde eins konnte kein Ringer während
der regulären Kampfzeit eine Wertung erzielen,. Im angeordneten Zwiegriff
durfte Walser zwar greifen, konnte aber keine Wertung erzielen, weshalb die
Runde an seinen Gegner ging. In Runde zwei und drei konnte der elf Kilo
schwerere Dürbheimer Walser immer wieder ins Mattenaus schieben und gewann
letztendlich mit 0:3.
Eine weitere bittere Niederlage
musste Max Landenberger gegen Pascal
Mattes in der Gewichtsklasse bis 60 kg im freien Stil einstecken. Einen Angriff
von Landenberger konnte Mattes gleich zu Beginn der ersten Runde kontern und
brachte Landenberger in die gefährliche Lage. Mit enormem Einsatz konnte sich
Landenberger aus der misslichen Lage befreien, verlor die Runde aber mit 1:5.
Die zweite Runde konnte Landenberger nach zwei Beinangriffen gewinnen und
brachte sich somit in den Kampf zurück. Im dritten Durchgang führte
Landenberger bereits mit 2:0, war dann aber etwas unkonzentriert, was Mattes
eiskalt ausnutzte und ihn schulterte.
Kurzen Prozess machte Benjamin
Senn mit Andreas Mattes in der Gewichtsklasse bis 96 kg im griechisch-römischen
Stil. Bereits nach achtzehn Sekunden zog Senn einen schulmäßigen
Kopfhüftschwung und beförderte Mattes direkt auf beide Schultern.
Benjamin Senn nach seinem schulmäßigen Hüftschwung klarer Schultersieger
Einen harten Kampf über fünf
Runden lieferten sich Daniel Raiser
und Dominik Mattes in der Gewichtsklasse bis 66 kg im griechisch-römischen
Stil. Mattes ging in Runde eins mit 0:3 in Führung ehe Raiser mit einer
Dreierwertung ausgleichen konnte. Dies reichte jedoch nicht zum Rundengewinn
für Raiser, da Mattes noch eine Schippe drauflegte und die Runde mit 3:6 gewann.
Im zweiten Durchgang konnte kein Ringer im Stand eine Wertung erzielen. In der
Bodenlage hingegen konnte Raiser einen Durchdreher anbringen, was für ihn den
2:0 Rundengewinn bedeutete. In Runde drei drehte Raiser mächtig auf und gewann
die Runde nach einem Hüftschwung mit anschließendem Durchdreher deutlich mit
5:0. Im vierten Durchgang gab es weder im Stand noch am Boden eine technische
Wertung. Doch Mattes hatte das Glück des Tüchtigen und sicherte sich die Runde
mit 0:1. In der fünften und alles entscheidenden Runde war Mattes einfach etwas
aktiver und konnte Raiser in der Bodenlage einmal durchdrehen, was für ihn den
2:3 Sieg bedeutete.
Beim Stand von 9:11 für Dürbheim
war noch nichts entschieden. So waren alle auf das Abschneiden von Ismail Sariboga gegen Martin Brugger in
der Gewichtsklasse bis 84 kg Freistil gespannt. Im Stand waren beide Ringer
annähernd gleich stark. Sariboga konnte Brugger in die Bodenlage zwingen und
die erste Runde gewinnen. Im zweiten Durchgang ging Brugger energisch zur Sache
und brachte Sariboga in die gefährliche Lage. Doch auch Sariboga konnte die
drohende Schulterniederlage mit viel Einsatz abwehren. In den darauffolgenden
Runden war Sariboga der clevere Ringer und kontrollierte den Kampf mit seiner ganzen
Erfahrung, was Brugger zu unkontrollierten Angriffen verleitete. Mit Kontern
sicherte sich Sariboga am Ende noch den 3:1 Punktsieg.
In der Gewichtsklasse bis 66 kg
Freistil hatte Lorenzo Puglisi mit
Mathias Zepf einen hoch motivierten Gegner. Doch Puglisi punktete mit
pfeilschnellen Angriffen und brachte Zepf immer wieder in die Bodenlage, was
ihm einen ungefährdeten 3:0 Punktsieg einbrachte.
Mit Co-Trainer Magnus Volkmer hatte der TSV Ehningen
in der Gewichtsklasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil ein weiteres
heißes Eisen im Feuer. Dies war auch bitter nötig, denn David Stumpe erwies
sich als unbequemer Gegner. Im Stand konnte keiner der beiden Ringer eine
Wertung erzielen. Auch in der Bodenlage wehrte Volkmer geschickt ab und gewann
somit Runde eins. In Runde zwei und drei gab es im Stand wieder keine
Wertungen. Doch in der Bodenlage war Volkmer einfach einen Tick besser und
gewann am Ende mit 3:0 nach Punkten.
Magnus Volker gewinnt mit 3:0
Beim Stande von 18:12 sah nun
alles nach einem Ehninger Sieg aus. Was keiner der Zuschauer wusste war die
Tatsache dass Alexei Danilow die
ganze Woche mit einer Erkältung das Bett hüten musste. So stand sein Einsatz
gegen Maximilian Stumpe in der Gewichtsklasse bis 74 kg im griechisch-römischen
Stil bis zuletzt auf Messers Schneide. Trotzdem legte Danilow richtig los und
wollte eine schnelle Entscheidung. Nach einem schönen Achselwurf gewann er auch
gleich den ersten Durchgang mit 5:1. In Runde zwei hatte sich Stumpe besser auf
Danilow eingestellt und gewann die Runde knapp mit 0:1. In Runde drei und vier
war Danilow so geschwächt dass er keine Wertung mehr erzielen konnte und den
Kampf mit 1:3 verlor. Vor dem letzten Kampf stand es nun 19:15 für den TSV
Ehningen.
Um den Sieg zu sicher, durfte Marc
Zöphel gegen Michael Dreher in der Gewichtsklasse bis 74 kg nur nach Punkten
verlieren. Doch es sollte anders kommen. Dreher war sich seiner Aufgabe bewusst
und ging energisch in den Kampf. Immer wieder brachte er Zöphel nach
Beinangriffen in prekäre Situationen und gewann die ersten beiden Runde mit 3:0
bzw. 6:0. Im dritten Durchgang setzte Dreher alles auf eine Karte und wurde mit
dem Schultersieg für seinen Einsatz belohnt.
„Auf dem Papier sieht der
Punktgewinne des Tabellenletzten gegen den Tabellenzweiten ja recht gut aus,
wir haben uns mit unserer Mannschaftsaufstellung aber mehr ausgerechnet. Wir
gaben einfach zu viele Runden ab. Bleibt nur zu hoffen dass der Punktgewinn uns
am Ende den Klassenerhalt sichert", so ein etwas enttäuschter Ehninger Trainer
Maik Busch.
Erneut konnte keine volle Mannschaft gestellt werden.
Auch die dritte Mannschaft musste der Grippewelle Tribut zollen und
konnte in Weilimdorf erneut nicht mit der geforderten Zahl von Ringern
antreten. Die 56:0 Niederlage war die logische Konsequenz. Da auch der
KSV Holzgerlingen krankheitsbedingte Problem hat, musste die
Holzgerlinger den geplante Sonntagskampf schon im Laufe der Woche
absagen. Der Kampf wird deshalb mit 56:0 für den TSV Ehningen III
gewertet.
Heimmannschaft
Gastmannschaft
SG Weilimdorf II
48
TSV Ehningen III
0
Wettkampfstätte
Wolfbuschturnhalle
Kampfrichter:
Krzysztof Lusiak
Es liegen keine Einzelergebnisse vor!
Bemerkung Protokoll: -
Bemerkung Termin: Kampf wurde auf Wunsch der SG Weilimdorf auf 17.oo vorverlegt.
Bemerkung Wertung, Kampfergebnis: Ehningen mit 6 Ringern, davon 2 zu schwer.
TSV Ehningen III - KSV Holzgerlingen II 56:0
Nachbarschaftsduell im Laufe der Woche abgesagt
Da auch der
KSV Holzgerlingen krankheitsbedingte Problem hat, mussteb die
Holzgerlinger den geplanten Sonntagskampf schon im Laufe der Woche
absagen. Der Kampf wird deshalb mit 56:0 für den TSV Ehningen III
gewertet.
Heimmannschaft
Gastmannschaft
TSV Ehningen III
56
KSV Holzgerlingen II
0
Wettkampfstätte
Sporthalle Schalkwiesen
Kampfrichter:
Andrey Nagorniy
Es liegen keine Einzelergebnisse vor!
Bemerkung Protokoll: -
Bemerkung Termin: Der KSV Holzgerlingen hat den Kampf wegen zu vieler Ausfälle abgesagt.