Knappe Niederlage für TSV I und TSV II. Die Dritte Mannschaft verliert klar.
TSV Ehningen I - AV Sulgen I
Der TSV Ehningen I verliert mit 20:21 unglücklich gegen den AV Sulgen I.
In einem packenden Oberligaduell
konnten beide Mannschaften jeweils fünf Einzelsiege feiern, wobei die Ringer
des TSV Ehningen oftmals eine Runde zuviel abgaben und zudem durch zwei
fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen ins Hintertreffen gelangen.
TSV Ehningen II - KV 95 Stuttgart I
Auch im vierten Landesligakampf kann der TSV Ehningen nicht punkten und
kassiert gegen den KV 95 Stuttgart mit 16:22 die vierte Niederlage in Folge.
Vier Ehninger Einzelsiege reichten
nicht für den Gesamtsieg. Dennoch war eine Leistungssteigerung der Ehninger
Landesligaringer gegenüber den letzten Begegnungen nicht zu übersehen.
TSV Ehningen III - TSG Backnang I
Die erste Garde des TSG Backnang war für die dritte Ehninger
Ringermannschaft eine Nummer zu groß.
In der Bezirksklasse gab es für
den TSV Ehningen III gegen die TSG Backnang I mit 11:43 eine herbe Niederlage.
Drei Einzelsiege waren deutlich zu wenig um dem Gast aus Backnang Paroli bieten
zu können.
TSV Ehningen I : AV Sulgen I 20:21
Der TSV Ehningen I verliert mit 20:21 unglücklich gegen den AV Sulgen I
In einem packenden Oberligaduell
konnten beide Mannschaften jeweils fünf Einzelsiege feiern, wobei die Ringer
des TSV Ehningen oftmals eine Runde zuviel abgaben und zudem durch zwei
fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen ins Hintertreffen gelangen.
Im ersten Kampf hatte es Alexei Danilow in der Gewichtsklasse
bis 74 kg im griechisch-römischen Stil mit Michael Kalmbach zu tun. Beide
Ringer waren gleichwertig und lieferten sich ein packendes Duell. In Runde eins
konnte keiner der beiden Ringer im Stand eine Wertung erzielen. Auch in der
Bodenlage konnte Kalmbach nicht punkten, weshalb die erste Runde an Danilow ging.
In Runde zwei und drei waren die Zeichen umgekehrt. Wiederum konnte keiner eine
technische Wertung erzielen, diesmal gingen die Runden aber an Kalmbach. In den
beiden letzten Runden hatte Danilow etwas mehr Kraftreserven und konnte
Kalmbach in der Bodenlage durchdrehen, was ihm zuletzt den 3:2 Sieg sicherte.
In der Gewichtsklasse bis 55 kg
Freistil trafen mit Sebastian Sander
und Marc Luithle zwei alte Bekannte aufeinander. Beide kennen sich aus
Jugendkämpfen zur Genüge und lieferten sich ein hartes Duell über vier Runden.
Runde eins ging nach Kampf in der Bodenlage mit zwei Beinschrauben mit 0:4 an
den Sulgener. Sander versuchte im zweiten Durchgang zuviel, wurde gekontert und
verlor auch diese Runde mit 0:4. In Runde drei liefern sich beide Ringer einen offenen
Schlagabtausch, ehe Sander eine Unachtsamkeit von Luithle nutzte und diesen in
die gefährliche Lage brachte. Nur der Gong rettet Luithle vor der drohenden
Schulterniederlage. Sander wittert nun seine Chance, versuchte im vierten
Durchgang aber etwas zuviel, wurde abermals gekontert und verlor letztendlich
den Kampf mit 1:4.
Im Schwergewicht hatte Sebastian Czerwinski mit Jozef Apro
einen starken Gegner. Czerwinski zeigte von Beginn an, dass er in der
griechisch-römischen Stilart zu Hause ist und gewann die erste Runde nach Kampf
in die Bodenlage mit 1:0. Runde zwei ging mit 3:0 ebenfalls an Czerwinski
nachdem dieser eine Kopfklammer ansetzen und diese Aktion mit einer
Kopfschraube abschließen konnte. Im letzten Durchgang konnte Czerwinski seinen
Gegner wieder in die Bodenlage zwingen und letztendlich den Kampf mit 3:0
gewinnen.
Samuel Siegel traf in der Gewichtsklasse bis 60 kg im
griechisch-römischen Stil auf den aggressiv ringenden Christian Bösinger. In
Runde eins konnte keiner der beiden Ringer eine Wertung im Stand erzielen. Auch
in der Bodenlage gab es keine verwertbaren Szenen, so dass die Runde ohne
technische Wertung an Siegel ging. In Runde zwei und drei gab es zunächst im
Stand ebenfalls keine Wertungen. Dennoch konnte Bösinger Siegel in der
Bodenlage ankippen und beide Runden gewinnen. In Runde vier setzte Siegel alles
auf eine Karte und wurde gekontert, weshalb Bösinger auch diese Runde und den
Kampf mit 1:3 gewinnen konnte.
Przemslaw Maczak kam im Halbschwergewicht bis 96 kg kampflos zu vier
Mannschaftspunkten, da Sulgen hier keinen Ringer stellen konnte.
Der Kampf zwischen Lorenzo Puglisi und Fabio Herzog in der
Gewichtsklasse bis 66 kg Freistil sollte zum Schlüsselkampf werden. Puglisi
ging sehr engagiert in den Kampf und hatte auch optisches Übergewicht. Trotzdem
gab Herzog nicht auf und hielt dagegen. Nach etwas mehr als einer Minute war
Puglisi etwas übermotiviert und brachte sich dadurch in die gefährliche Lage.
Puglisi war nie und nimmer auf den Schultern, dennoch erklärte der Unparteiische
zum Erstaunen aller Zuschauer Herzog zum Schultersieger.
Benjamin Senn befindet sich momentan in einer bestechenden Form und
schulterte in der Gewichtsklasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil David
Schulze beim Stande von 2:0 noch vor Ablauf der regulären Rundenzeit.
Benjamin Senn kurz vor dem Schultersieg
Gegen den jungen Sulgener
Nachwuchsringer Stefan Moosmann hatte Daniel
Raiser in der Gewichtsklasse bis 66 kg im griechisch-römischen Stil seine
liebe Mühe. Raiser war in Runde eins im Stand der aktivere Ringer wurde aber
trotzdem vom Unparteiischen in die Bodenlage geschickt. Moosmann gelang ein
Durchdreher und er gewann die erste Runde. Im zweiten Durchgang gab es im Stand
wieder keine verwertbaren Aktionen, doch diesmal konnte Raiser in der Bodenlage
punkten und die Runde gewinnen. Die dritte Runde ging mit einer
nichttechnischen Wertung wiederum an den Sulgener. In Runde vier musste wieder
der Kampf in der Bodenlage entscheiden. Auch hier hatte Moosmann wieder das
Glück des Tüchtigen und gewann den Kampf am Ende mit 1:3.
Mit Dimitar Kasov hatte Jan Platter in der Gewichtsklasse bis
84 kg Freistil den wohl stärksten Gästeringer als Gegenüber. Zunächst hielt
Platter ganz gut mit und gab die erste Runde nach einem gekonterten Beinangriff
ganz knapp mit 0:1 ab. In Runde zwei zeigte Kasov seine Klasse und brachte
Platter in die gefährliche Lage. Kasov hatte Platter fest im Griff und
schulterte den jungen Ehninger noch vor Ablauf der zweiten Runde.
Beim Stande von 17:20 war noch nichts verloren und Alan Makaev konnte mit einem Punktsieg gegen
Philipp Rohrer zumindest ausgleichen. Dies wussten beide, weshalb sich von
Beginn an ein dramatischer Kampf entwickelte. Makaev brachte Rohrer in Runde
eins mehrmals in Verlegenheit und hatte nach einem Konter Rohrer auf beiden
Schultern. Doch diesmal verweigerte der Unparteiische dem Ehninger den
Schultersieg. Trotzdem gewann Makaev die erste Runde deutlich mit 6:2. In Runde
zwei kam es zum offenen Schlagabtausch. Wieder ging Makaev mit 2:0 in Führung,
welche Rohrer ausgleichen kann. Beim Stande von 3:2 für Makaev konnte Rohrer
nochmals eine Wertung erzielen und gewann die Runde aufgrund der letzten
Wertung. Rund drei ging nach einem Beingriff mit 1:0 knapp an Makaev. Nur mit
einem Schultersieg hätte der TSV Ehningen die Matte noch als Sieger verlassen
können. Makaev versuchte alles und konnte auch die dritte Runde mit 5:3 und
letztendlich den Kampf mit 3:1 gewinnen. Am Ende aber hatte der Gast mit 20:21
die Nase knapp vorne.
Alan Makaev gewinnt nach Punkten
„Dadurch dass wir zu viele einzelne Runden abgaben,
haben wir den Sieg heute verschenkt". So ein enttäuschter Ehninger Trainer Maik
Busch.
Auch im vierten Landesligakampf kann der TSV Ehningen nicht punkten und
kassiert gegen den KV 95 Stuttgart mit 16:22 die vierte Niederlage in Folge
Vier Ehninger Einzelsiege reichten
nicht für den Gesamtsieg. Dennoch war eine Leistungssteigerung der Ehninger
Landesligaringer gegenüber den letzten Begegnungen nicht zu übersehen.
Im Auftaktkampf in der
Gewichtsklasse bis 84 kg Freistil setzte Fatih
Eroglu gegen Ruslan Makaev gleich ein Zeichen. Zunächst konnte Makaev noch
einigermaßen mithalten und verlor die erste Runde nur knapp mit 2:1. In Runde
zwei zeigte Eroglu seine ganze Erfahrung und brachte Makaev nach einem
Beinangriff in die gefährliche Lage, aus der es für Makaev kein entrinnen mehr
gab.
Fatih Eroglu schultert Ruslan Makaev
Für Fabian Knörzer war Magomed Makaev in der Gewichtsklasse bis 55 kg
Freistil eine Nummer zu groß. Der junge Ehninger Nachwuchsringer zeigte zwar
keinen Respekt vor Makaev musste aber immer wieder in die Bodenlage. Hier
überzeugte Makaev mit mehreren Beinschrauben und gewann durch technische
Überlegenheit.
Im Schwergewicht standen sich Wolfgang Kötzle und Andreas Klykov im
griechisch-römischen Stil gegenüber. Der Kampf war noch keine halbe Minute alt,
da zog Kötzle einen Kopfhüftschwung wie aus dem Lehrbuch und brachte Klykov
damit in die gefährliche Lage. Kötzle ließ seinen Kontrahenten nicht mehr raus
und schulterte ihn noch in Runde eins.
Oliver Albrecht hatte sich für den Kampf gegen Djambulat Kulbuschev
in der Gewichtsklasse bis 60 kg im griechisch-römischen Stil viel vorgenommen.
In den beiden ersten Runden konnte er jeweils einen Hüftschwung anbringen und
Kulbuschev in die Bodenlage bringen. Durch mehrmaliges ankippen gewann er beide
Runden mit 7:0. Auch in Runde drei war Albrecht der dominante Ringer und
landete einen nie gefährdeten Sieg durch technische Überlegenheit.
Oliver Albrecht gewinnt durch Technisch Überlegenheit
„Oldie" Volker Sander musste in der Gewichtsklasse bis 96 kg Freistil gegen
den zwanzig Jahre jüngeren Wolfgang Müller ran. Die erste Runde war sehr
ausgeglichen und ging beim Stande von 2:2 nur aufgrund der höheren Wertung an
Müller. Mit einem Durchdreher in der Bodenlage konnte Müller auch die zweite
Runde gewinnen. Mit einer Einserwertung gewann Müller auch die dritte Runde und
letztlich den Kampf nach Punkten.
In der Gewichtsklasse bis 66 kg
Freistil traf Max Landenberger auf
den erfahrensten Gästeringer Dominik Kuhner. Kuhner übernahm sofort das Zepter
und brachte Landenberger nach Beinangriffen in allen drei Runden immer wieder
in die Bodenlage. Nach mehreren Beinschrauben errang Kuhner einen Sieg durch
technische Überlegenheit.
Stefan Sailer hatte mit Valerij Povalaev in der Gewichtsklasse bis
84 kg im griechisch-römischen Stil den stärksten Gästeringer als Gegenüber. Mit
einem verkehrten Ausheber und Überwurf mit hoher Amplitude beendete Povalaev
die erste Runde mit einer Fünferwertung. Auch im zweiten Durchgang konnte
Povalaev wieder einen verkehrten Ausheber anbringen und auch diese Runde
gewinnen. In Runde drei hatte sich Sailer besser auf seinen Gegner eingestellt
und konnte ebenfalls punkten. Am Ende gewann Povalaev diese Runde nur aufgrund
der letzten Wertung und somit den Kampf mit 0:3.
Glänzend aufgelegt war an diesem
Abend wieder Fabian Walser in der
Gewichtsklasse bis 66 kg im griechisch-römischen Stil gegen Arsen Aslanjan.
Nach kurzem abtasten zog Walser eine Schleuder. In der Bodenlage konnte Walser
seinen Gegner mehrmals durchdrehen und gewann die erste Runde deutlich mit 7:1.
In Runde zwei versuchte Aslanjan einen Hüftschwung, den Walser aber clever konterte
um Aslanjan zu schultern
Keine Chance hatte Marc Zöphel in der Gewichtsklasse bis
74 kg Freistil gegen Sergej Lokhov. Nach einem Armzug und einem Beinangriff
brachte Lokhov den jungen Ehninger in die gefährliche Lage und schulterte ihn.
Beim Stande von 16:18 hatte Panagiotis Macris im letzten Kampf in
der Gewichtsklasse bis 74 kg im griechisch-römischen Stil die Chance das Blatt
noch zu wenden. Doch mit Roman Berko hatte er ebenfalls einen starken Gegner.
Berko konnte Macris immer wieder in die Bodenlage zwingen und dort mit
Durchdrehern punkten, so dass er am Ende einen ungefährdeten Sieg durch
technische Überlegenheit errang.
„Der KV 95 Stuttgart hat einige
sehr starke Ringer, weshalb für uns heute einfach nicht mehr drin war" so ein
nüchtern resümierender Ehninger Coach Maik Busch.
Die erste Garde des TSG Backnang war für die dritte Ehninger
Ringermannschaft eine Nummer zu groß
In der Bezirksklasse gab es für
den TSV Ehningen III gegen die TSG Backnang I mit 11:43 eine herbe Niederlage.
Drei Einzelsiege waren deutlich zu wenig um dem Gast aus Backnang Paroli bieten
zu können.
In der Gewichtsklasse bis 55 kg
konnte Ehningen keinen Vertreter stellen und kassierte schon auf dem Papier
zwei Niederlagen.
Ebenfalls zwei Niederlagen musste
Tarik Yilmaz in der Gewichtsklasse
bis 60 kg gegen Sven Hofmann einstecken.
Auch Christian Ageu verlor zunächst gegen Alexander Scheschkil in der
Gewichtsklasse bis 66 kg Freistil. Und auch in der Gewichtsklasse bis 74 kg gegen
Maxim Scheschkil gab es für Ageu nichts zu holen.
Den ersten Sieg holte Manuel Weigl gegen Maxim Scheschkil in
der Gewichtsklasse bis 74 kg im griechisch-römischen Stil. Eine Niederlage für
Weigl gab es jedoch wegen Übergewicht in der Gewichtsklasse bis 66 kg.
Einen überraschenden Schultersieg
landete Meric Teufik gegen Eduard
Weber in der Gewichtsklasse bis 84 kg Freistil. Gegen Ivan Kisselev zog Teufik
in der Gewichtsklasse bis 96 kg Freistil jedoch den kürzeren und wurde
geschultert.
Einen Sieg und eine Niederlage
gab es für Steffen Heiny. In der
Gewichtsklasse bis 96 kg griechisch-römisch musste er gegen Ergün Aksoy noch in
Runde eins auf beide Schultern, ehe er gegen Alexander Stumpf in der
Gewichtsklasse bis 84 kg ebenfalls im griechisch-römischen Stil einen Punktsieg
einfuhr.
Zwei Schulterniederlagen musste Kai Schmidt im Schwergewicht gegen Ivan
Kisselev und Ergün Aksoy einstecken.